Aktuelles
- 11. Januar 2026Bilanz und AbschiedWehmut und Zuversicht mischten sich beim jüngsten Jahresabschluss-Treffen der Aktiven vor Weihnachten. Wehmut, weil gleich vier Frauen aus persönlichen Gründen ihren Abschied verkündet haben und die beiden Supervisorinnen der letzten Jahre vom Vorsitzenden Tonio Paßlick ebenfalls mit wertschätzenden und dankbaren Worten zum Abschied gewürdigt wurden. Ihre beiden Nachfolgerinnen stehen bereits fest: Wehmut kam bei den 38 Aktiven aber vor allem auf, da neben den Sterbebegleiterinnen Bettina Peters, Esther Folsche und Marina Maurer auch die langjährige Vorsitzende Frau Dr. Christa Häfner sechs Jahre nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand auch ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbe- und Trauerbegleiterin aus nachvollziehbaren persönlichen Gründen beendet. Christa Häfner ist eine der prägenden Persönlichkeiten der Ambulanten Hospizgruppe Dreiländereck würdigte ihr Nachfolger die vielfältigen Wirkungen von Chris Häfner für eine der ersten Regionalgruppen der IGSL, die von Christel Friedrich mit weiteren Sterbebegleiterinnen 1992 in Grenzach-Wyhlen gegründet worden war. In einer denkwürdigen Abschiedsrede umriss Chris Häfner die Entwicklung der Regionalgruppe und wünschte ihr weiterhin viel Fortune und die verdiente Wahrnehmung und Wertschätzung in der Öffentlichkeit. Dennoch wird Chris Häfner der ambulanten Hospizarbeit durch ihre Mitarbeit in der Redaktion des Wegbegleiters und als Anregerin, Mitbegründerin und Vertreterin der AHG Dreiländereck beim Arbeitskreis Palliativmedizin im Landkreis Lörrach erhalten bleiben. Die AHG ist dort neben Vertretungen des neuen Dreiland-Klinikums (als Nachfolge von vier Kliniken im Landkreis Lörrach), den anderen Hospizgruppen, Vertretungen der Fraktionen im Kreistag und der Kirchen gut vertreten, da der AHG-Vorsitzende Tonio Paßlick als Kreisrat der Freien Wähler ebenfalls im Gremium sitzt. Ziel war es seit 2018, nicht nur ambulante Palliativ-Strukturen im Landkreis einzuführen, sondern auch im geplanten Klinikum für eine Palliativstation zu werben. Dies scheint trotz der hochproblematischen Finanzierung zu gelingen. Zwei neue Aktive konnten begrüßt werden, die nach ihrer Ausbildung im Sommer bereits einige Begleitungen übernommen hatten. Tonio Paßlick bezeichnete das Jahr 2025 als Jahr der Veränderungen und Herausforderungen. Dazu zählte nicht nur der Umzug von Grenzach-Wyhlen im Frühjahr ins Zentrum von Weil am Rhein in eine wesentlich größere Wirkstatt, sondern auch die Bewältigung einer drohenden Nachfrage-Delle im Frühjahr, während die Dienste der nicht subventionierten Trauerangebote immer stärken Zulauf fanden. Durch eine erheblich vertiefte Kooperation mit Pflegeheimen in der Region konnte das Vorjahresergebnis nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen werden. Solche eher rationalen Aspekte sind die Voraussetzungen für eine kreative Entwicklung der Angebote der Regionalgruppe, die zum Beispiel verschiedenste Angebote bei den Trauerbegleitungen etabliert hat. Dazu zählen nicht nur die oben genannten regelmäßigen niederschwelligen Angebote, sondern seit vier Jahren auch offene Gesprächsangebote an Allerheiligen auf vier Friedhöfen der Region. Es war zugleich das erste gemeinsame Jahr der beiden Koordinatorinnen Steffi Sproß und Daniela Seitz, deren Wirken der Vorsitzende als „Glücksfall“ für die Gruppe bezeichnete. Die frühere Koordinatorin Silvia Böheim organisiert nach wie vor die Qualifizierungsmaßnahmen in Lörrach, während die früheren Koordinatorinnen Erna Erbe und Eva-Maria Neumann weiterhin wichtige Aktive geblieben sind. Gedacht wurde auch an Vorstandsmitglieder, die im Jahr 2025 verstorben waren wie den langjährige zweiten Vorsitzenden Wolfgang Gottschalk und das langjährige Vorstandsmitglied Gabi Leber-Rusch. Eine Reihe von Veranstaltungen konnte in Kooperation mit anderen Gruppen oder als Informationsveranstaltung angeboten werden wie Lesungen oder Vorträge zu Themen wie „Umgang mit dem Sterben in unserer Gesellschaft“ bei Volkshochschulen. Auch die Multiplikatoren-Wirkung und die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein habe sich in diesem Jahr sehr günstig für die Arbeit der AHG ausgewirkt erläuterte Paßlick mit einigen Beispielen wie der Anschaffung der neuen Küche, der Bewältigung der höheren Mietkosten und anderer Faktoren. Wie Veranstaltungen: am 28. Dezember konnte sich der Förderverein über eine restlos volle Halle beim Benefizkonzert des Orchesters „Music@Coeur“ in Binzen freuen.
- 26. Dezember 2025Trauercafé und Trauer-Wandern erst wieder im neuen JahrDie Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck bietet normalerweise jeden letzten Freitag im Monat ein Trauercafé in der Wirkstatt in Weil am Rhein und jeden ersten Samstag im Monat für Trauernde eine zwei- bis dreistündige Wanderung im näheren Umkreis von Lörrach an. Während der Feiertage pausieren diese Angebote allerdings, werden aber im kommenden Jahr wieder aufgenommen. Das Trauercafé ist dann am Freitag, den 30. Januar von 15 bis 17 Uhr wieder in der Wirkstatt, Rathausplatz 3 in Weil am Rhein. Die nächste begleitete Wanderung ist für Samstag, den 7. Februar um 14 Uhr angesetzt. Die Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck begleitet Trauernde und Sterbende in der Region zwischen Eimeldingen und Schwörstadt, in den drei großen Kreisstädten und weiteren Gemeinden.
- 24. November 2025Weiterbildung zur Sterbebegleitung: Infoabend am 24.11.Im Landkreis Lörrach bieten die drei ambulanten Hospizgruppen „Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck“, Hospizdienste Schopfheim & Wiesental sowie Kandern und das Stationäre Hospiz am Buck ab Februar 2026 wieder einen Qualifizierungskurs zur zertifizierten ehrenamtlichen Hospizbegleiter:in nach anerkanntem Curriculum der Internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL) an.
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