Neue Wirkstatt öffentlich eingeweiht

22.10.2025

Ein wichtiges Ziel der Einladung zur Einweihung sei schon zu Beginn der Feierlichkeit am 21. Oktober erreicht worden, sagte der Vorsitzende Tonio Paßlick bei der Begrüßung: dass alle die neuen Räume am Rathausplatz 3 gefunden hätten.

Gruppenfoto
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Die Redner der Einweihung (von links) Ulrich May, Diana Stöcker, Tonio Paßlick und Elke Zimmermann-Fiscella
Foto Irène Passlick

Ein wichtiges Ziel der Einladung zur Einweihung sei schon zu Beginn der Feierlichkeit am 21. Oktober erreicht worden, sagte der Vorsitzende Tonio Paßlick bei der Begrüßung: dass alle die neuen Räume am Rathausplatz 3 gefunden hätten. Denn darum kämpft die Gruppe seit Jahren - noch stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert zu, damit noch mehr Menschen um die kostenlosen Angebote wissen. 

Rund 50 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren der Einladung der Ambulanten Hospizgruppe Dreiländereck gefolgt, um die neuen Räumlichkeiten im Zentrum der Stadt Weil am Rhein einzuweihen. Ein Veranstaltungsraum für künftige öffentliche Veranstaltungen, Supervisions-Sitzungen und Gruppentreffen für die Aktiven - ein kleinerer gemütlicher Raum mit Bibliothek und Küche für kleinere Gruppengespräche und Einzelbegleitungen. Und ein Büro für die beiden Koordinatorinnen sowie einen großzügigen Eingangsbereich, in dem zwei mal in der Woche auch Christine Wagener von der Caritas die Seniorenberatung der Stadt übernimmt. 

Eine interne Einweihung für die 42 Aktiven hatte es bereits zuvor gegeben. Bei der öffentlichen Feier bedankte sich die Sozialdezernentin des Landkreises Lörrach, Elke Zimmermann-Fiscella im Namen der Landrätin Marion Dammann für das Engagement der ambulanten Hospizgruppe, die bereits seit 1992 einen immer größeren Radius ihrer Angebote rund um den „Geburtsort“ Grenzach-Wyhlen entstehen ließ und mittlerweile mit den drei großen Kreisstädten und zahlreichen weiteren Gemeinden ihre Dienste für rund 140 000 Menschen im Kreisgebiet anbietet.

Die Oberbürgermeisterin von Weil am Rhein, Diana Stöcker, fühlte sich schon seit Jahren als Kreisrätin, Bürgermeisterin in Rheinfelden und Bundestagsabgeordnete mit der Ambulanten Hospizgruppe verbunden. Sie zeigte sich stolz und erfreut, dass die Hospizgruppe Weil am Rhein für ihre zentrale Wirkstatt ausgewählt und dafür auch eine ideale zentral gelegene Räumlichkeit mit hervorragenden Verkehrsanbindungen gefunden habe. Auch der Vorsitzende des vor einem Jahr gegründeten Vereins zur Förderung ambulanter Hospizarbeit e.V., Ulrich May, lobte die Entwicklung und das Angebotsspektrum der Hospizgruppe. Ohne das finanzielle Engagement des Fördervereins wären manche Einbauten und die Miete nicht machbar gewesen, bedankte sich der Vorsitzende Tonio Paßlick.

Mit Geschenken und anerkennenden Worten würdigten Vertreter aus den drei großen Kreisstädten wie die Rheinfelder Bürgermeisterin Kristin Fuchs oder Partner der anderen Hospizgruppen, aus dem Klinikumfeld und gesellschaftliche Einrichtungen wie Banken und andere Sponsoren sowie zahlreiche Weiler Gemeinderäte aus fast allen Fraktionen die soziale Bedeutung der ambulanten Hospizgruppe. Der Vorsitzende Tonio Paßlick hatte in seiner Begrüßung den Aktionsradius der Gruppe und das Engagement der mittlerweiler 42 ehrenamtlichen Aktiven, des rührigen Vorstands und die vielfältigen Aktivitäten zwischen Weiterbildungen, Wanderungen, Gruppentreffen, Supervisionen und vor allem den neuen Angeboten wie dem monatlichen Trauercafé oder „Kochen für Trauernde“ umrissen.

Seit dem Tag der Einweihung ist nun auch die überarbeitete und erweiterte Website online (www.hospizambulant.de). Nächstes Ziel sei die Neuausgabe eines aktualisierten Flyers und eine vertiefte Kommunikation mit Ärzten und Öffentlichkeit sowie die Planung von Veranstaltungen in den neuen Räumlichkeiten. Denn ein wesentliches Ziel sei nach wie vor, bei möglichst vielen Menschen im Kreis das Bewusstsein zu verankern, dass es ambulante Hospiz-Begleiter gibt die unter dem Begriff „Sterbebegleitung“ vor allem Lebensbeistand leisten. Paßlick betonte auch, dass nur dieser Bereich durch das Sozialgesetzbuch gewisse Refinanzierungen durch die Krankenkassen ermögliche, aber der ständig wachsende Bereich der Trauerbegleitung mit allen Facetten nur von Spendengeldern lebt. Er und die Koordinatorinnen Steffi Sproß und Daniela Seitz informieren immer wieder gerne bei Volkshochschulen, Vereinen und Initiativen über das Angebotsspektrum der ambulanten Hospizgruppe (Kontakt unter nfhspzmblntd).

Viele Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaften lobten Atmosphäre und Ausstrahlung der neuen Räume.  Foto Irène Passlick
Viele Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaften lobten Atmosphäre und Ausstrahlung der neuen Räume. Foto Irène Passlick

Viele Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaften lobten Atmosphäre und Ausstrahlung der neuen Räume. 
Foto Irène Passlick